Die Vertreiber der ACAI-Beere scheinen nicht locker lassen zu wollen...
Ich stelle hier mal eine Theorie auf: In meiner Wohnung sind zahlreiche winzige Kameras installiert, die so winzig sind, dass sie mich nur mit einem gigantischen Fischaugen-Effekt beobachten können. Dadurch ergibt sich das Bild, dass ich sehr komisch geformt bin und sie mich deswegen mit der sehr verlockenden ACAI-Beere ködern können.
... oder ich bin nur Opfer einer klassischen Spam-Attacke...
Whatever...
"Von: Wie das Gewicht wirksam zu verringern
Betreff: Re:Die tropischen Beeren, den realen Effekt des Gewichtsverlustes
Ihnen sind die neusten Technologien der Senkung des Gewichts interessant? Wir bieten Ihnen an
Die letzten Errungenschaften der amerikanischen Pharmakologie.
Zur Zeit wird die Vermarktungsaktie mit den Geschenken durchgefuhrt.
Daruber können Sie hier lesen..... ACAI BERRY BLOOM"
Auf die Theorie mit den Fischaugen-Kameras bin ich übrigens dank Matt Ruff's fantastischen Buch "Bad Monkeys" gekommen ;)
Donnerstag, 29. Januar 2009
Ich bin nicht faul... Ich hebe mir nur etwas Arbeit für später auf!
Jaja, man kennt das übliche Klischee: Studenten sind faul, andauernd besoffen und leben in den Tag hinein... Ganz ehrlich: Irgendwie ist das auch schön (Nur das mit dem besoffen sein stimmt nicht, naja... so halb nicht).
Momentan genieße ich es mein Leben so zu leben wie ich Lust habe, auch wenn ich noch einiges zu tun habe. Ich werde mich zwar heute noch mal in der Bibliothek blicken lassen um ein bißchen für meine Hausarbeit zu recherchieren, aber ansonsten genieße ich grad meine Tasse Kaffee, eine Zigarette und den Blick von meinem Balkon aus. Das ist wirklich angenehm und ich würde nichts dagegen eintauschen. Ich könnte jeden Tag um 7 Uhr aufstehen, mich an die Arbeit setzen und dadurch den Mega-Abschluss hinlegen, aber wozu? Besser wird mein Leben dadurch auch nicht.
Ich genieße es sagen zu können: "Ok, heut hab ich schon 2 Stunden was für die Uni gemacht, das reicht!" Ich genieße es meinen Tag planen zu können ohne umfangreiche Pflichten zu haben, gerade weil ich weiß, dass das nicht für immer anhalten wird.
Ich verstehe meine Kommilitonen nicht, die mir andauernd Verabredungen absagen, weil sie in 2 Wochen diese wichtige Prüfung haben und ich merke auch wie sich mein Freundeskreis langsam auf die Leute reduziert die eben nicht so denken.
Ich mag mich aber deswegen nicht als faul bezeichnen lassen: Wenn es wirklich nötig ist, dann kann ich auch wirklich einen ganzen Tag vor Büchern hocken. Ich versuche halt nur mein Leben ohne Druck von aussen zu bewältigen, ohne mich von den Aufgaben diktieren zu lassen, ohne auch mal eine längere Pause einlegen zu können. Denn diese sind mir verdammt wichtig und garantieren mir, dass ich mein Studium auch durchziehe.

Jaja, so sollte es aussehen...
Ich denke dass ist eben das Problem der aktuellen Studienabbrecher-Quote: Dadurch dass man inzwischen sein Studium in 6 Semestern durchziehen muss, wird einem das Gefühl gegeben, dass man keinerlei Zeit mehr für sich haben darf. Dabei ist diese Zeit doch so verdammt wichtig um auf dem Teppich zu bleiben.
Eine Sache möchte ich dennoch klarstellen: Ich bin auch nicht einverstanden gewesen mit der Tatsache, dass viele Studenten schon seit 14 Semestern studieren und der Abschluss immer noch in weiter Ferne liegt. Das ist etwas was ich nur geringfügig verstehen kann. Ich will nur sagen, dass ich denke, dass es auch sehr wichtig ist, mal eben ein paar Tage sehr ruhig angehen zu lassen um nicht total abzuheben, auch um des Studiums Willen.
Momentan genieße ich es mein Leben so zu leben wie ich Lust habe, auch wenn ich noch einiges zu tun habe. Ich werde mich zwar heute noch mal in der Bibliothek blicken lassen um ein bißchen für meine Hausarbeit zu recherchieren, aber ansonsten genieße ich grad meine Tasse Kaffee, eine Zigarette und den Blick von meinem Balkon aus. Das ist wirklich angenehm und ich würde nichts dagegen eintauschen. Ich könnte jeden Tag um 7 Uhr aufstehen, mich an die Arbeit setzen und dadurch den Mega-Abschluss hinlegen, aber wozu? Besser wird mein Leben dadurch auch nicht.
Ich genieße es sagen zu können: "Ok, heut hab ich schon 2 Stunden was für die Uni gemacht, das reicht!" Ich genieße es meinen Tag planen zu können ohne umfangreiche Pflichten zu haben, gerade weil ich weiß, dass das nicht für immer anhalten wird.
Ich verstehe meine Kommilitonen nicht, die mir andauernd Verabredungen absagen, weil sie in 2 Wochen diese wichtige Prüfung haben und ich merke auch wie sich mein Freundeskreis langsam auf die Leute reduziert die eben nicht so denken.
Ich mag mich aber deswegen nicht als faul bezeichnen lassen: Wenn es wirklich nötig ist, dann kann ich auch wirklich einen ganzen Tag vor Büchern hocken. Ich versuche halt nur mein Leben ohne Druck von aussen zu bewältigen, ohne mich von den Aufgaben diktieren zu lassen, ohne auch mal eine längere Pause einlegen zu können. Denn diese sind mir verdammt wichtig und garantieren mir, dass ich mein Studium auch durchziehe.

Jaja, so sollte es aussehen...
Ich denke dass ist eben das Problem der aktuellen Studienabbrecher-Quote: Dadurch dass man inzwischen sein Studium in 6 Semestern durchziehen muss, wird einem das Gefühl gegeben, dass man keinerlei Zeit mehr für sich haben darf. Dabei ist diese Zeit doch so verdammt wichtig um auf dem Teppich zu bleiben.
Eine Sache möchte ich dennoch klarstellen: Ich bin auch nicht einverstanden gewesen mit der Tatsache, dass viele Studenten schon seit 14 Semestern studieren und der Abschluss immer noch in weiter Ferne liegt. Das ist etwas was ich nur geringfügig verstehen kann. Ich will nur sagen, dass ich denke, dass es auch sehr wichtig ist, mal eben ein paar Tage sehr ruhig angehen zu lassen um nicht total abzuheben, auch um des Studiums Willen.
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Allgemeines
Dienstag, 27. Januar 2009
Musiktipps
Ich rühme mich gerne damit, einen sehr abwechslungsreichen Musikgeschmack zu haben: Sicherlich ist das meiste was ich höre eher im Rock-Bereich anzusiedeln. Dennoch höre ich gerne aktuelle Musik welche die Mainstream-Charts bombardieren. Bestes Beispiel hierfür ist Kate Perry's "I kissed a girl", welches so simpel und offensichtlich auf männliche Phantasien sowie dem neo-feministischen Touch moderner Frauen ausgelegt ist, dennoch einfach ein klasse Lied bleibt. Darüber mag man sich streiten, aber ich höre es wirklich gerne. Über die anderen Ergüsse der Pastoren-Tochter möchte ich mich nicht äussern, da der Rest des Albums eher eine Enttäuschung bleibt: Standard Pop-Kost halt.
Dennoch gibt es einzelne Perlen der modernen Musik, die mir einfach im Gedächtnis bleiben, weil ein ganzes Album einfach nur genial ist. Eines davon, sicherlich kein Geheimtipp, ist "Inside in, Inside Out" von The Kooks. Das Gesamtwerk ist so dermaßen überzeugend, dass ich nicht ein einziges Lied schlecht finde. Hinzu kommt ein unschlagbarer Charme, der aus dem ungewohnten Brightoner Akkzent und leicht trashigen Aufnahmen entsteht. Mit "Konk" haben sich die Kooks leider keinen Gefallen getan und ein Album kreiert, dass mir einfach zu glatt ist. Der Einfallsreichtum des Debüts wird zwar wiederholt, "Konk" lässt dabei aber leider diesen herben Charakter vermissen, der "Inside in, Inside Out" noch so sehr geprägt hat. Es wäre wünschenswert, dass das nächste Album wieder seine Wurzeln findet, denn aus der glaubhaften Garagen-Atmosphäre ist ein zu sauberes Studio-Feeling entstanden...
Als nächstes kommt eine eher unbekannte Band, deren Album "Return to the Sea" ein gewaltigen Mischmasch aus Indie-Rock, Elektro und Punk bietet. Die Band hört auf den Namen Islands (die deutsche Wiki ist hier nicht wirklich aussagekräftig) und wurde von mir durch "How i met your mother" entdeckt, in dem das fantastische Lied "Don't call me Whitney, Bobby" gespielt wird. Das Album lässt sich nicht in ein Genre einordnen, weil es wirklich extrem abwechslungsreich ist. Während "Swans", das erste Lied, eher ruhig und melancholisch daher kommt, wird es später sehr lebhaft. Es fällt mir schwer es zu beschreiben, da man bei einer Kritik dieses Albums jedes Lied für sich bewerten müsste. Daher belass ich es bei dieser kurzen Erwähnung und wiederhole noch einmal, dass Islands eine Band ist, auf die ich in den nächsten Jahren sehr aufmerksam achten werde. Das zweite Album "Arm's Way" ist btw schon bei Amazon bestellt ohne es einmal probegehört zu haben. Bin ich sehr gespannt drauf.
The Rifles ist eine Londoner Band die ich über die Kritik von Spiegel Online gefunden habe. The Rifles mögen nicht die kreativsten Musiker der letzten Jahre sein, aber bei diesen Jungs zählt das Sprichwort "Besser gut geklaut als schlecht erfunden". Sie machen eigentlich alles richtig, was den Pop-Rock der letzten Jahre ausgezeichnet hat, nur dass sie es auf einem einzigen Album zusammenfassen. Nichts für Leute die ein Innovationswunder suchen, aber durchaus mal wert weiter beobachtet zu werden.
Zuletzt gehe ich auf einen Schweden mit argentinischer Abstammung ein: José González. Entdeckt habe ich diesen über Scrubs wo mich sein Lied "Heartbeats" sehr gefesselt hat. Sein Album "Veneer" schafft etwas, was ich selten erlebt habe: Es ist nahezu unmöglich ein Lied einzeln zu hören. Man wird gezwungen das Album als Ganzes zu erleben weil alle Lieder irgendwie zusammengehören. So muss ich gestehen, dass die Lieder alleine nicht viel hergeben, aber gibt man dem Album die Zeit auf einen kompletten Durchlauf so entfaltet sich ein Meisterwerk der zeitgenössischen Musik. Die Stimme González' mag zwar eintönig klingen, baut aber eine enorme Spannung auf. Mir ist es schon lange nicht mehr passiert, dass ich nachdem ich das erste Lied eingeschaltet habe, erst nach dem Durchlauf festgestellt habe, dass die Zeit einfach mal davon gerannt ist. Für José González gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, solange man auf minimalistische Gitarrenmusik steht.
Sein zweites Album "In our Nature" habe ich bis dato noch nicht gehört, steht aber auf jeden Fall an.
Dennoch gibt es einzelne Perlen der modernen Musik, die mir einfach im Gedächtnis bleiben, weil ein ganzes Album einfach nur genial ist. Eines davon, sicherlich kein Geheimtipp, ist "Inside in, Inside Out" von The Kooks. Das Gesamtwerk ist so dermaßen überzeugend, dass ich nicht ein einziges Lied schlecht finde. Hinzu kommt ein unschlagbarer Charme, der aus dem ungewohnten Brightoner Akkzent und leicht trashigen Aufnahmen entsteht. Mit "Konk" haben sich die Kooks leider keinen Gefallen getan und ein Album kreiert, dass mir einfach zu glatt ist. Der Einfallsreichtum des Debüts wird zwar wiederholt, "Konk" lässt dabei aber leider diesen herben Charakter vermissen, der "Inside in, Inside Out" noch so sehr geprägt hat. Es wäre wünschenswert, dass das nächste Album wieder seine Wurzeln findet, denn aus der glaubhaften Garagen-Atmosphäre ist ein zu sauberes Studio-Feeling entstanden...
Als nächstes kommt eine eher unbekannte Band, deren Album "Return to the Sea" ein gewaltigen Mischmasch aus Indie-Rock, Elektro und Punk bietet. Die Band hört auf den Namen Islands (die deutsche Wiki ist hier nicht wirklich aussagekräftig) und wurde von mir durch "How i met your mother" entdeckt, in dem das fantastische Lied "Don't call me Whitney, Bobby" gespielt wird. Das Album lässt sich nicht in ein Genre einordnen, weil es wirklich extrem abwechslungsreich ist. Während "Swans", das erste Lied, eher ruhig und melancholisch daher kommt, wird es später sehr lebhaft. Es fällt mir schwer es zu beschreiben, da man bei einer Kritik dieses Albums jedes Lied für sich bewerten müsste. Daher belass ich es bei dieser kurzen Erwähnung und wiederhole noch einmal, dass Islands eine Band ist, auf die ich in den nächsten Jahren sehr aufmerksam achten werde. Das zweite Album "Arm's Way" ist btw schon bei Amazon bestellt ohne es einmal probegehört zu haben. Bin ich sehr gespannt drauf.
The Rifles ist eine Londoner Band die ich über die Kritik von Spiegel Online gefunden habe. The Rifles mögen nicht die kreativsten Musiker der letzten Jahre sein, aber bei diesen Jungs zählt das Sprichwort "Besser gut geklaut als schlecht erfunden". Sie machen eigentlich alles richtig, was den Pop-Rock der letzten Jahre ausgezeichnet hat, nur dass sie es auf einem einzigen Album zusammenfassen. Nichts für Leute die ein Innovationswunder suchen, aber durchaus mal wert weiter beobachtet zu werden.
Zuletzt gehe ich auf einen Schweden mit argentinischer Abstammung ein: José González. Entdeckt habe ich diesen über Scrubs wo mich sein Lied "Heartbeats" sehr gefesselt hat. Sein Album "Veneer" schafft etwas, was ich selten erlebt habe: Es ist nahezu unmöglich ein Lied einzeln zu hören. Man wird gezwungen das Album als Ganzes zu erleben weil alle Lieder irgendwie zusammengehören. So muss ich gestehen, dass die Lieder alleine nicht viel hergeben, aber gibt man dem Album die Zeit auf einen kompletten Durchlauf so entfaltet sich ein Meisterwerk der zeitgenössischen Musik. Die Stimme González' mag zwar eintönig klingen, baut aber eine enorme Spannung auf. Mir ist es schon lange nicht mehr passiert, dass ich nachdem ich das erste Lied eingeschaltet habe, erst nach dem Durchlauf festgestellt habe, dass die Zeit einfach mal davon gerannt ist. Für José González gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, solange man auf minimalistische Gitarrenmusik steht.
Sein zweites Album "In our Nature" habe ich bis dato noch nicht gehört, steht aber auf jeden Fall an.
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Musik
Freitag, 23. Januar 2009
Warum?
Heute widme ich mich mal der Frage, warum zum Teufel ich eigentlich diesen Blog halte?
Es gibt da draussen schätzungsweise 6 Milliarden Blogs von denen ich einige sehr gerne und regelmäßig lese. Zu meinen Lieblingsblogs gehören der Senior Gamer und der Law Blog (Beide Links finden sich im meinem Blogroll auf der rechten Seite). Diesen beiden Blogs ist gemein, dass sie sich einem bestimmten Thema widmen, welchem ich mich nur schwer widmen kann, da ich weder ein alternder Computerspieler mit Hass auf die aktuelle Spielszene, noch ein alternder Jurist mit Hass auf das juristische System bin. Alternd bin ich insofern nicht, da ich mich mit meinen Anfang 20 noch als sehr jung bezeichnen muss. Auch habe ich in meinem Leben noch nicht so viel Linie reingebracht, dass ich mich auf ein bestimmtes Thema spezialisieren möchte. Sicherlich könnte ich ein Blog über mein Leben als Pseudo-Historiker und Anglist (Meine beiden Studienfächer) und die Tiefen des bescheuerten akademischen Systems auseinandernehmen, aber ich befürchte, dass das ziemlich langweilig werden würde, da es sehr schnell in Fach-Chinesisch ausufern würde.
Also, was bleibt mir übrig? Ich tue das, was mein Leben am Besten wiedergibt: Ich schreibe über alles was mir über den Weg läuft und meines Erachtens erwähnenswert scheint. Daher auch der Name des Blogs btw: Wie im Schlaraffenland finden sich hier zahlreiche Leckereien der verschiedensten Art!
Ich denke damit treffe ich den Geist meiner Generation. Wir sind schließlich keine Generation X, Golf oder wasauchimmer. Wenn wir etwas sind, dann sind wir nichts bestimmtes! Ich versuche mit diesem Blog also klarzustellen, dass es einfach nicht möglich ist meine Generation in eine bestimmte Schublade zu stecken. Als Vertreter dieser Generation halte ich mich arroganterweise für eine recht beispielhafte Person: Ich höre keine bestimmte Musikrichtung, mag alle möglichen Arten an Filmen, bin an einem Tag Punk und am nächsten Spießer, will mich nicht zu früh binden, lebe allerdings auch in einer ernsthaften Beziehung und so weiter und so fort...
Ich hoffe also mit meinem Blog ein wenig Verständnis in das Leben eines 22 Jahre alten, männlichen Vertreters seiner Generation zu bringen. Nicht mehr und auch nicht weniger!
Danke für ihre Anteilnahme und Kommentare sind übrigens auch immer erlaubt :)
Es gibt da draussen schätzungsweise 6 Milliarden Blogs von denen ich einige sehr gerne und regelmäßig lese. Zu meinen Lieblingsblogs gehören der Senior Gamer und der Law Blog (Beide Links finden sich im meinem Blogroll auf der rechten Seite). Diesen beiden Blogs ist gemein, dass sie sich einem bestimmten Thema widmen, welchem ich mich nur schwer widmen kann, da ich weder ein alternder Computerspieler mit Hass auf die aktuelle Spielszene, noch ein alternder Jurist mit Hass auf das juristische System bin. Alternd bin ich insofern nicht, da ich mich mit meinen Anfang 20 noch als sehr jung bezeichnen muss. Auch habe ich in meinem Leben noch nicht so viel Linie reingebracht, dass ich mich auf ein bestimmtes Thema spezialisieren möchte. Sicherlich könnte ich ein Blog über mein Leben als Pseudo-Historiker und Anglist (Meine beiden Studienfächer) und die Tiefen des bescheuerten akademischen Systems auseinandernehmen, aber ich befürchte, dass das ziemlich langweilig werden würde, da es sehr schnell in Fach-Chinesisch ausufern würde.
Also, was bleibt mir übrig? Ich tue das, was mein Leben am Besten wiedergibt: Ich schreibe über alles was mir über den Weg läuft und meines Erachtens erwähnenswert scheint. Daher auch der Name des Blogs btw: Wie im Schlaraffenland finden sich hier zahlreiche Leckereien der verschiedensten Art!
Ich denke damit treffe ich den Geist meiner Generation. Wir sind schließlich keine Generation X, Golf oder wasauchimmer. Wenn wir etwas sind, dann sind wir nichts bestimmtes! Ich versuche mit diesem Blog also klarzustellen, dass es einfach nicht möglich ist meine Generation in eine bestimmte Schublade zu stecken. Als Vertreter dieser Generation halte ich mich arroganterweise für eine recht beispielhafte Person: Ich höre keine bestimmte Musikrichtung, mag alle möglichen Arten an Filmen, bin an einem Tag Punk und am nächsten Spießer, will mich nicht zu früh binden, lebe allerdings auch in einer ernsthaften Beziehung und so weiter und so fort...
Ich hoffe also mit meinem Blog ein wenig Verständnis in das Leben eines 22 Jahre alten, männlichen Vertreters seiner Generation zu bringen. Nicht mehr und auch nicht weniger!
Danke für ihre Anteilnahme und Kommentare sind übrigens auch immer erlaubt :)
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